Die Macheleid Regelschule in Sitzendorf steht vor der Schließung. Die Schüler, welche aus der umliegenden Region kommen, sollen nun auf die Schulen in Oberweißbach und Königsee aufgeteilt werden. Das heißt nicht nur, dass sich die Schüler mit neuen Fahrplänen und längeren Anfahrtswegen herumärgern müssen, sondern ebenfalls, dass sie die Jahrgänge, die kurz vor dem Abschluss stehen an neue Lehrkörper gewöhnen müssen. Auch werden die Klassen auseinander gerissen und in den Klassen der beiden Ausweichschulen aufgeteilt. Auch dies erschwert den Schülern, ein ordentliches Lernen im gewohnten und vertrauten Umfeld.
Hinzu kommt, dass es nach wie vor nicht geschafft wurde, einheitliche Regelungen im Lehrplan zu schaffen, wodurch die Möglichkeit besteht, dass die neuen Klassen schon Stoff behandelt haben, welcher in den alten Klassen nicht behandelt wurde oder die Schüler hören manche Themen ein zweites Mal. Das Gebäude soll im Nachgang als Grundschule und Kindergarten genutzt werden. Perfider Weise soll der Kindergarten in den oberen Stock, sodass Mütter ihre Kinder ständig über Treppen tragen müssen. Es ist zwar schön, dass sich in der Region nach wie vor um unseren Nachwuchs gekümmert wird, aber nicht auf Kosten der Ausbildung unserer Jugendlichen. Es können wohl nach wie vor genug Immobilien für solche Zwecke genutzt werden.
Hier wären die Gelder besser angelegt, als für „Wirtschaftsflüchtlinge“, die in Beulwitz erneut frisch renovierte Wohnungen bekommen haben. Nach der Ansicht der zuständige Gemeinde gehört es wohl zum Grundbedürfnis, einen Geschirrspüler zu besitzen, da die armen Leute ja vor lauter Heulerei keine Zeit haben, ihr Geschirr abzuwaschen, welches sie mit Unmengen Fleisch aus Lebensmittelmarken eingesaut haben!

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