Aktualisiert (09.07.2011)
Genau zwei Wochen ist das schreckliche Verbrechen nun schon her, dass ganz Thüringen zutiefst schockierte.
Mittlerweile wurde die kleine Mary-Jane im Kreise ihrer Angehörigen beigesetzt.
Laut Medien wurde nun ein 37jähriger Verdächtiger festgenommen, der wohl zum Bekanntenkreis der Familie des getöteten Mädchens gehört. Auch soll dieser schon vorbestraft sein, alledings nicht wegen Sexualdelikten.
Auf die Spur des Mannes sind die Ermittler durch eine DNS-Probe, die er vor einer Woche freiwillig abgegeben hatte, gestoßen.
Ob es sich bei dem Verdächtigen um den Mörder von Mary-Jane handelt, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft halten sich bis zu diesem Zeitpunkt bedeckt und wollen erst im Laufe des Sonnabendnachmittages genauere Informationen an die Öffentlichkeit geben.
Wenn nun endlich, nach zwei Wochen der Angst, der Täter gefasst sein sollte, dürfen wir trotzdem nicht den Fehler machen und dieses Verbrechen ad acta legen. Auch sollten wir uns davor hüten, zu denken, dass nun ein Kindermörder weniger umher läuft. Das nächste Verbrechen wird leider nicht lange auf sich warten; und keine Familie ist davor gefeilt, nicht als nächstes betroffen zu sein.
Kindesmord und Kindesmissbrauch ist an der Tagesordnung und ein hochbrisantes Thema, welches auf der politischen Agenda ganz oben stehen sollte. Das Wohl unserer Kinder muss gewährleistet sein und die nationale Opposition muss alles daran setzen dieses Thema weiter in der Öffentlichkeit zu halten, um die Menschen zu sensiblisieren.
Der Fall Marie-Jane hat gezeigt, dass öffentlicher Protest sogar die systemkonformen Parteien auf den Plan rufen und diese gezwungen werden, sich zu positionieren. In keinem anderen Fall dieser Art, haben Politiker so dermaßen Stellung bezogen. Natürlich haben wir es hierbei auch mit einer großen Portion Heuchelei zu tun. Denn die Poltik macht die Gesetze und sie ist dafür verantwortlich, dass solche Gewaltverbrecher einen Persilschein für ihre Taten erhalten.
Trotzalledem haben die öffentlichen Trauer- und Protestbekundungen gezeigt, dass das Volk sehr wohl zu erreichen ist und dass sie klare politische Forderungen an die Politik stellen…
Todesstrafe für Kindermörder!

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