Wie die OTZ am 22.9.2011 berichtete, wird die KZ Gedenkstätte "Laura" in Schmiedebach erneuert. Ziel soll die Verbesserung der Qualität der Geschichtsaufarbeitung sein. Der ganze Spaß soll nach Angaben der OTZ 325.000 € kosten. Das nötige Geld kommt, wie nicht anders zu erwarten, vom Thüringer Bildungsministerium und dem Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.
Das Projekt umfasst eine neue Ausstellung, die eine Erweiterung auf drei Gebäude beinhaltet. Es kommt zu dem vorhandenen Empfangsraum ein Mehrzweckraum mit sanitären Anlagen hinzu. Darf man denn in Verbindung mit dem Ausdruck "KZ" die Worte sanitäre Anlagen verwenden????
Vor allem, ist es ethisch korrekt, öffentliche, deutsche Gelder für die Errichtung von SANITÄRANLAGEN zu verwenden? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Es werden zudem die Wege erneuert und der Appellplatz wiederhergestellt. Auch kommt ein Parkplatz für Busse hinzu, um noch mehr Schulklassen dort hin zu schleifen und der Jugend die nötige gebückte Haltung, wie es sich für jeden guten BRD-Bürger seit 1945 gehört, zu verpassen.
Es wird im Zuge der Modernisierung eine Stelle für einen Geschichtslehrkörper bereitgestellt, welcher die Betreuung von Reisegruppen übernehmen soll. Zur Modernisierung gehört ebenfalls das aufpeppen der Weltnetzseite. Ein ganz modernes KZ also! Möge sich jeder seinen Teil dazu denken, aber der Umbau von solchen Lagern wird ja nun schon seit 1945 betrieben. Weitere Ausführungen zu diesem Thema würden wohl in den strafrechtlichen Bereich fallen und somit soll die Berichterstattung hier beendet werden.