Da haben sich die Mitarbeiter um die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung wieder selbst bewiesen, wie überflüßig sie eigentlich doch sind. Die aktuelle Studie der Stiftung "Sprichst du Politik?", die natürlich von unseren Steuergeldern finanziert wurde, beschäftigt sich mit der in politischen Kreisen verwendete Fachsprache und ihre Wirkung auf junge Menschen.

Das Ergebnis: Jugendliche und junge Erwachsene können dem politischen Geschehen nicht genügend folgen. Sie verstehen die Sprache der Politiker nicht, was zur Folge hat,  dass ihr Interesse an politischen Themen negativ beeinflusst wird.

Begriffe, wie beispielsweise "negatives Wachstum" beeinträchtigen die Kommunikation zwischen zukünftigen Wählern und Politikern negativ. Viele Jugendliche kommen mit den Fachbegriffen, die sich in den letzten Jahrzehnten in der Politikersprache etabliert haben, nicht zu recht. Auch vermisst ein Großteil der Befragten, Transparenz innerhalb des politischen Dialogs. 

Befragt wurden  rund 30.000 Jugendliche zwischen 16 und 19 Jahren durch digitale Fragebögen, sowie 27 Berliner Schulklassen in Gruppeninterviews. 

Es wurde jedoch bei der Erhebung der Daten auch festgestellt, dass sich 76,3 Prozent der männlichen Jugendlichen für Politik interessieren, bei den Mädchen hingegen nur rund 53 Prozent. Dass sich Mädchen für Politik weniger interessieren, wird damit begründet, dass Politik allgemeinhin als agressiv empfunden wird. Da aber nach Gender Gesichtspunkten, Mädchen anders sozialisiert wurden als Jungen, stehen für sie eher "Harmonie" und "Verständigung" im Mittelpunkt.  

Bettina Fackelmann, Professorin an der Design Akademie Berlin, will mit dieser Studie widerlegt haben, dass sich Jugendiche generell nicht für politische Inhalte interessieren würden. 

Als positives Beispiel wird eine türkische Schülerin heran gezogen, die sich natürlich überdurchschnittlich für Politik interessiert, gerade ihr Abitur macht, sich gegen Atomkraft und Nazis engagiert. Sie wünscht sich einen, an aktueller Tagespolitik anknüpfenden Politikunterricht an den Schulen. (Quelle: Welt.de

Dass das politische Bewusstsein und Interesse der jungen Menschen so stark ausgeprägt sein soll, wie es uns diese Studie glauben schenken möchte, muss bezweifelt werden. Dagegen spricht, dass die meisten jungen Menschen innerhalb von sozialen Netzwerken nichts mit Politik zu tun haben wollen. Gerade einmal 23 Prozent kommen innerhalb von Facebook und Co. mit Politik in Berührung. Auch auf realer Ebene engagiert sich nur ein kleiner Teil der Jugendlichen in politischen Organisationen. 

Was soll uns nun diese Studie beweisen?

Erstens: Politik hat mit Macht, Einfluss, Geld und Ansehen zu tun. Das Politiker alles daran setzen, Inhalte so zu präsentieren, dass sie nur ein geringer Teil der Bevölkerung nachvollziehen kann, versteht sich wohl von selbst.   

Natürlich muss ein Politiker andere Redewendungen verwenden, als Otto-Normal-Mensch auf der Straße. Jede Berufsrichtung hat einen speziellen Wortschatz um sich innerhalb seines Tätigkeitsfeldes artikulieren zu können. 

Richtig ist, dass viele politische Reden nichtssagend sind. Dass diese jedoch schwer verständlich sind, ist absurd. Wenn man natürlich nur einen Wortschatz besitzt, der sich überwiegend im Fäkalbereich  befindet, muss man sich nicht wundern, dass man nur einen Bruchteil des Gesagten nachvollziehen kann.

Und da wären wir bei dem zweiten Punkt angelangt: der Jugend selbst. Den meisten Schülern und jungen Erwachsenen ist Politik völlig egal. Schon deren Eltern interessieren sich nur sporadisch für politische Inhalte. Auch lässt der allgemeine Bildungsstand zu wünschen übrig. Es wird von allen Seiten beklagt, dass Schüler immer mehr Schwierigkeiten haben, Texte und Sachaufgaben zu verstehen. Wenn ihnen schon die Allgemeinsprache Probleme bereitet, wie sollen sie dann komplexere Zusammenhänge verstehen? 

Diese Studie dient einzig und allein dazu, bestimmten Personenkreisen ein Einkommen zu sichern und die normale Bevölkerung weiter zu manipulieren und das Bildungsniveau noch weiter zu senken. Gerade unsere ausländischen "Mitbürger" werden sich über diese Studie freuen, läuft doch alles darauf hinaus, ihretwegen das allgemeine Bildungsniveau in allen Lebensbereiche zu senken. Darüber hinaus wird dem deutschen Volk mit solchen Studien suggeriert, dass ihr Bildungsstand ausreichend ist, um im gesellschaftlichen Diskurs mit halten zu können.