In der Thüringer Allgemeinen ist ein Interview mit dem Fraktionschef der Linken in Thüringen, Bodo Ramelow abgedruckt. Neben dem allgemeinen Geheule über die Misserfolge seiner Partei im Jahr 2011 fördert er eine sehr interessante Ansicht zur freiheitlich demokratischen Grundordnung in der BRD.

Aufgrund der jüngsten Ereignisse in Bezug auf die sogenannten Dönermorde, sehen sich die Linken wieder im Fahrtwind. Bodo erzählt, dass er schon in den 90'er Jahren demonstrativ auf die "braunen Umtriebe" in Thüringen hingewiesen hat. Leider hat er keine Wirkung erzielen können, denn er antwortete auf die Aussage, dass er nicht erfolgreich war mit den Worten: "Nein, ich bin in die linke Ecke gesteckt worden." – Ach Quatsch??? Der Bodo und Links? Wie kommt man denn darauf? Vielleicht, weil die Leninjünger der DDR allen bekannt waren und kaum jemand mehr die Kraft hatte, über Kommunismus nachzudenken, geschweige denn denen zu glauben, die vier Jahrzehnte gelogen haben. Aber auch Herr Ramelow will alle Fakten auf dem Tisch haben, was natürlich sehr wünschenswert ist. Jedoch fehlt der Glaube, dass alle staatlichen Verstrickungen wirklich an die Öffentlichkeit kommen werden.

Für Entsetzen sorgte jedoch seine Aussage auf die Frage: "Was muss jetzt in Thüringen passieren?" Folgende Worte sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen:

"Im Frühjahr 2012 muss die umfassende Klärung vorliegen. Außerdem brauchen wir einen umfassenden Maßnahmekatalog. Wir brauchen eindeutig Regeln, wie wir die Demokratie stärken. Wir müssen die Menschen ermutigen, hinzusehen. Und ich würde mir wünschen, dass in die Landesverfasssung eine antifaschistische Werteorientierung aufgenommen wird. Denn Faschismus ist ein Verbrechen."

Hier wird öffentlich und frevelhaft gefordert, dass eine Meinungsdiktatur, die sowieso schon seit Bestehen der BRD inoffiziell zum Tragen kommt, auch noch verfassungsrechtlich gefordert wird. Somit wird jede andere Meinung, als dieser völkerverachtende Antifaschismus, verfassungsfeindlich. Willkommen auf dem Weg zum Kommunismus. Nicht, dass sinnfreie Organisationen wie Mobit oder Exit nun doch wieder Steuergelder in den Allerwertesten geblasen bekommen um bunte Bilder zu malen und kriminelle Kommunisten zu decken, NEIN, jetzt wird offen der verfassungsrechtliche Antifaschismus gefordert.

Jeder sollte sich einmal Gedanken darüber machen, was unter Ausnutzung der letzten zwei Monate dem dummen Michel vorgesetzt wird!