Der Kredit- und Presseskandal um den derzeitigen Bundespräsidenten Christian Wulff ist in aller Munde. Dabei dürften solche "Bagatelldelikte" kaum noch Empörung auslösen. Schließlich müsste das Stimmvolk mittlerweile erkannt haben, welche moralischen und rechtsstaatlichen Ansprüche unsere Pseudo-Elite aus Politik, Wirtschaft und Medien besitzen. Aber wir wurden zum wiederholten Male eines Besseren belehrt. Der naive Glaube, dass unsere gewählten (!) "Volksverräter" Anstand besitzen und sich um ihr Volk und Vaterland bemühen, ist in weiten Teilen der Bevölkerung immer noch verbreitet. Dabei hätte man schon vor der Wahl Wulffs zum Bundespräsidenten hellhörig werden müssen. Schließlich war er sieben Jahre Ministerpräsident von Niedersachsen. In dieser Zeit hat er sich gerade und ausschließlich um unsere ausländischen Mitbürger bemüht.
Doch zuvor ein kleiner Rückblick zur Person Christian Wulff, der stellvertretend für eine Generation von Politikern steht, die sich bei der Abschaffung unseres Heimatlandes und unseres Volkes bewährt hat.
Der ehemalige Jurist Wulff ist Berufspolitiker. Er ist aalglatt und Standpunkte, soweit er überhaupt welche besitzen sollte, sind so schwammig, dass er das "sowohl, als auch" bis zur Perfektion getrieben hat. Auch oder gerade deswegen sieht er sich selbst als Kosmopolit und versucht sich auch auf der internationalen Tanzfläche zu etablieren. Gerade die deutsch-amerikanische und nicht zu vergessen die deutsch-israelische Freundschaft liegt ihm sehr am Herzen.
Doch bevor er in den Genuss dieser Verbindungen und Posten kommen konnte, war er ein junger Nachwuchspolitiker in einer langen Reihe von anderen "Politgrößen", die uns mittlerweile Tag für Tag ein Stückchen weiter in den Untergang führen. Der sogenannte "Anden-Pakt", der bei einer Reise nach Südamerika von Wulff, Oettinger, Jung und weiteren CDU-Jungpolitikern geschlossen wurde, hatte ausschließlich den Inhalt, dass die Unterzeichner sich gegenseitig in ihren Karriereplänen unterstützen. Und tatsächlich, die meisten dieses Paktes, hatten wirklich Erfolg. Oettinger, Wulff und auch Koch wurden Ministerpräsidenten, Franz-Josef Jung sogar Verteidigungsminister. All diese Speichellecker haben schnell begriffen, dass Standpunkte, Normen und Werte für das persönliche Vorankommen ohne Belang sind und somit aus dem eigenen Fokus zu streichen sind. Aber nicht nur die CDU bringt charakterschwache und rückgratlose Gesellen hervor, auch alle anderen Parteien ganz gleich welcher Couleur sind nur an Macht- und Erfolgsstreben ausgerichtet. Inhalte und Weltanschauliches wird dagegen von außen in die Parteien injiziert. Sogenannte Denkfabriken, deren Sitze meist in den USA zu finden sind, haben schon einige BRD-Politiker zu dem gemacht, was sie sind. Ein Beispiel wäre hier Cem Özdemir von den Grünen, der seinen Gehaltsscheck quasi aus den Vereinigten Staaten erhält, da er ohne Kompromisse da weiter macht, wo einst die Besatzungsmächte aufgehört haben. Nicht ohne Grund befindet sich unser Volk in einer so düsteren Situation. Identitätslos und aufgerieben zwischen einer multikulturellen Gesellschaft, dümpelt der Deutsche vor sich hin. Bei Brot und Spiele noch gerade so bei Laune gehalten kann unsere Machtelite ihr Treiben munter voran bringen. Wer sollte sie denn auch stoppen?
Auch und gerade Christian Wulff mischt da munter mit. Nach der Landtagswahl 2008 erklärt er "Multi-Kulti" zur Chefsache und setzt den ersten Migranten in ein Ministeramt. Die Rede ist von der Türkin und Besitzerin des BRD-Passes Aygül Özkan. Ihr Amt – das Sozialministerium in Niedersachsen. Auch im Verwaltungsapparat und öffentlichen Dienst setzte sich Wulff sehr stark dafür ein, dass Migranten eine höhere Präsenz erhalten.
Den Vogel schoß Wulff jedoch in seiner Antrittsrede zum Bundespräsidenten 2010 ab.
"Wenn wir weniger danach fragen, woher einer kommt, als danach, wohin er will, wenn wir nicht mehr danach fragen, was uns trennt, sondern was uns verbindet, auch die monotheistischen Weltreligionen, dann wird das Zusammenleben in unserem Land menschlicher und zugleich erfolgreicher werden. Wenn wir nicht mehr danach fragen, was wir einander voraushaben, sondern was wir voneinander lernen können, dann wird, Neues, Gutes entstehen, zum Beispiel aus urdeutscher Disziplin und türkischem Dribbling, aus preußischem Pflichtgefühl und angelsächsischer Nonchalance, aus schwäbischer Gemütlichkeit und italienischer Lebensart, demnächst vielleicht aus rheinländischer Lebenskunst und chinesischer Bildungsbegeisterung."
Ist sie nicht toll, das Wunschdenken unseres "Noch-Präsidenten"? Multi-Kulti überall und für jedermann. Noch einen Zacken deutlicher wurde Wulff bei seiner Einheitsrede am 3. Oktober 2010. Dort sagte er unmissverständlich:
"Wie Christentum und Judentum gehöre der Islam „inzwischen auch zu Deutschland“."
Was soll man dem noch hinzufügen? Der Kurs ist klar und wird ohne Umwege auch gefahren. Dabei spielt es am Ende gar keine Rolle, wer am Ruder steht. Die Bundesrepublik besitzt eine Vielzahl von Volksverrätern, die nur auf ihre Stunde warten, um ihren Geldgebern beweisen zu können, dass sie mit ihrem Ausverkauf Deutschlands ihre Fordermänner noch übertrumpfen können und ihr Geld auch wert sind.
Das Wulff derzeit in "Schwierigkeiten" ist, fällt da im Grunde nicht weiter ins Gewicht. Schließlich konnten andere mit weitaus gravierenderen Skandalen trotzdem im Amt bleiben oder aber erst dadurch die Karriereleiter empor steigen. Dass die ganze Sache so aufgebauscht wird, liegt einfach an der Tatsache, dass die Medien gleichgeschaltet sind und ebenfalls, wie die politische Klasse in der BRD, von außen gesteuert wird. Wir, sprich das dumme Volk, bekommen nur die Themen und Inhalte medial serviert, die auch für uns bestimmt sind und die in den zeitlichen Rahmen passen. Es ist offensichtlich, dass die Medien bestimmte Themen einige Wochen, meist bis zum Erbrechen, durchkauen und sich dann wie auf wundersame Weise, einem anderen Ereignis widmen. Mehrere Themen auf einmal abhandeln – das funktioniert anscheinend nicht.
Diese Ablenkungsmanöver sind daher sehr beliebt, um von den wahren Problemen ablenken zu können. Wen interessiert es denn eigentlich, ob dieses Konstrukt "BRD" einen seriösen Bundespräsidenten besitzt oder nicht? Das Heer von Arbeitslosen und Niedrigverdiener sicherlich nicht. Jene wissen kaum, wie sie ihre Familien durchbringen sollen. Auch mittelständische Unternehmer haben andere Sorgen, als tagein und tagaus den Fall "Wulff" ertragen zu müssen.
Jeder, der für eine Sekunde klar denkt und sich kritisch mit dem politischen Leben in diesem Lande auseinandersetzt weiß, dass sämtliche Politiker die in einer bestimmten Position ausharren, korrupt sind und sich um die Belange des deutschen Volkes einen Dreck scheren, zumal jene, egal welchen Deliktes sie beschuldigt werden, immer ausgesorgt haben. Falls Wulff als Bundespräsident zurücktreten sollte, erhält er auch weiterhin eine Jahresrente von 200.000 Euro, obendrauf gibt es natürlich noch Personal und ein eigenes Büro. Für einen gelernten Juristen sind dies natürlich rosige Zeiten.
Aber soweit sind wir noch nicht. Noch haben wir "unseren" Bundesclown Wulff und müssen seine anti-deutschen Phrasen weiterhin ertragen.