Das Misstrauen in den Euro seitens der Spekulanten wächst, was wiederum dazu führt, dass die Festigung bzw. Rettung der Europäischen Diktatswährung noch teurer wird. Die Geldvernichtungsmaschine mit Decknamen „Euro-Rettungsschirm“ garantiert außereuropäischen Investoren künftig 30, statt der bisherigen 20% Absicherung, so der Chef der EFSF, Klaus Regling, bei der CSU-Abgeordneten-Tagung in Wildbad Kreuth.
20% Garantie reichen diesen Glücksspielern offensichtlich nicht, die mit ihren Casino-Aktivitäten das ganze Desaster doch überhaupt erst ins Rollen gebracht haben.
Dadurch bremsen sich die selbsternannten Retter des €uro sogar noch selbst aus. Denn, wenn man da mal eine große bundesdeutsche Sonntagszeitung zitieren möchte, fällt dadurch die Hebelwirkung, die mit der Absicherung durch Fremdkapital erzeugt werden sollte, sprich die Wirkung der weit fast 300 Milliarden € zu vervielfachen, deutlich geringer aus. Offensichtlich glaubt da der Händler nicht an sein eigenes Produkt.
Verschaukelt wurde der Bürger ja bereits beim Start der Finanzierungsmaßnahmen. So sollte der Start ursprünglich 2013 erfolgen, nun wird der Schirm (ESM) wohl doch bereits in diesem Jahr „aufgespannt“.
Weiterhin sei geplant, die 5-geteilten Rettungsgelder nun doch auf einem Schlag auf den Markt zu werfen und sogar die Einlagen von 80 auf 100 Milliarden zu erhöhen. Begründung sei, dass man dem Markt ein klares Zeichen geben müsse, dass es der EU mit der Euro-Rettung ernst sei.
Hoffen wir, dass es nicht gelingt und der utopische Plan, ein US-Europa, weiter zementiert mit einer Kunstwährung, zu errichten, das Scheitern erfährt, zu welchem er von vornherein verurteilt war.
Sei es wie es sei, eine Neuverschuldung ist es jedenfalls in beiden Fällen, da es sich um direktes Steuergeld handelt, und nicht um Kreditgarantien.
Hier wird also real existierendes Geld, zumindest auf dem Papier (vielleicht sollte man sagen „real existierende Kaufkraft“), genutzt um verlorenes virtuelles Geld zu retten.
Das ist als würde man bei einer Geiselnahme einen Austausch vornehmen und die Geisel die man dadurch frei bekommt ist tot.
Wir wollen jetzt auch nicht auftrumpfen à la „Wir haben´s ja gleich gesagt“, halten aber ein wenig Schadenfreude unsererseits für durchaus berechtigt, denn wenn der Euro fällt, ist das zwar noch lange nicht das Ende Eurotopias, zeigt aber einmal mehr die Unfähigkeit der jenigen die in der kapitalistisch dominierten Welt die Finanzgeschicke bestimmen und die Geldströme leiten.
Vielleicht wird ja auch mal der ein oder andere verblendete Volksgenosse wach und erkennt, dass der aus seiner täglichen Arbeit resultierende Lohn nicht mal das Papier wert ist, auf das er gedruckt wird.
Aber auch das ist zu bezweifeln, denn die Salami-Taktik, die Christian Wulff, seines Zeichens bundesdeutscher Präsident, momentan vorgeworfen wird um finanzielle Ungereimtheiten nur Stück für Stück zugeben zu müssen wird doch in der Politik seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten angewandt. Denn nur so hält man die Massen noch ruhig. Es wird interessant zu beobachten sein, ob bzw. wann sich diese Verhaltensmuster mal ändern sollten und ob man dann dem nächsten Rattenfänger (und deren Wege die in den Untergang führten neu begeht) hinterher läuft oder ob sich doch noch auf die einzig verbliebene echte Opposition besonnen wird, und die nationale und sozialistische Stimme wieder stärker wird.
Bis dahin bleibt eigentlich nur eine Frage: Quo Vadis Deutschland? Quo Vadis Europa?